Schutz für Menschen mit Albinismus

Afrikanische Projektpartner von Missio setzen auf Aufklärungsprogramme für die Bevölkerung sowie den aktiven Schutz für Betroffene, allen voran für Kinder.

Weltweit ist einer von 20.000 Menschen von einer angeborenen Pigmentstörung betroffen, die unter die Sammelbezeichnung Albinismus fällt. In Afrika liegt die Prävalenz bei 1:10.000 und höher. In vielen Regionen des Kontinents werden Betroffene immer noch wegen ihrer Körperteile gejagt: ihr Besitz soll Glück, Macht und Reichtum bringen.

Aufgrund dieses gefährlichen Glaubens sollen zwischen 1998 und 2015 über 140 Menschen in Afrika getötet worden sein. In den letzten Jahren hat die Verfolgung massiv zugenommen, allein in Tansania gab es seit 2007 mehr als 50 Mordopfer.

Missio bietet Kindern Schutz

Missio unterstützt bei diesem Projekt kirchliche Projekt-Partner in Tansania, Burundi, Zimbabwe und im Kongo. Dabei setzt man neben dem Schutz für Betroffene vor allem auf Aufklärung der Bevölkerung. In Workshops und Radioprogrammen werden die Menschen über Albinismus informiert.

Darüber hinaus haben die Projektpartner auch Schutzprogramme, besonders für Kinder, initiiert. Die Kosten für einen Wächter beispielsweise betragen 29 Euro im Monat, die Renovierung einer Schutzmauer kommt auf 1.700 Euro.
 

Albinos in Afrika brauchen Unterstützung! Aberglauben gefährdet das Leben von Albinos. Immer wieder werden sie gejagt,...

Posted by Missio on Mittwoch, 15. Juli 2015

Allgemeine Spende

Dieses Projekt können Sie mittels einer allgemeinen Spende unter dem Verwendungszweck "Kinderprojekte" unterstützen. Die Mittel werden dann je nach Bedarf für jene Kinderprojekte von Missio eingesetzt, für die es gerade am notwendigsten ist.
20.11.2017