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Africa Amini Alama: Health Center

Der Wiener Verein betreibt medizinische Grundversorgung für die Menschen in und um Momella im Nordosten Tansanias.
Africa Amini Alama, von einer Wiener Ärztin gegründet, betreut bereits seit 2010 eine Krankenstation in Tansania. In der Einrichtung im Nordosten des Landes werden heute rund 20.000 Menschen im Jahr medizinisch versorgt. Der Ursprungsgedanke war die Versorgung der Maasai und Meru, zweier in dieser Region ansässigen Volksgruppen. Seither konnte sich das Projekt von einer überschaubaren Krankenstation zu einem gut ausgestatteten Spital entwickeln. Eine weitere Krankenstation in Ngabobo konnte eröffnet werden.

Zusätzlich versuchen die Ärzt*innen als "Driving Doctors" auch regelmäßig in weit entlegene Massai-Gegenden und Schulen medizinische Hilfe anzubieten. "Wir wollen damit Krankheiten im Vorfeld behandeln, bevor sie sich noch zu schwerwiegenden Krankheitsbildern entwickeln, und vor allem geschwächten Frauen und Kindern helfen für die 2 Tagesmärsche bis zur nächsten Klinik - Preventiv medizinische Klinik - unüberwindbar wären", so der Verein.

Aufgrund staatlicher Vorgaben müssen die Ärzt*innen für jeden Besuch einen Euro verlangen, den Umsatz erhält jedoch der Staat. Jene Menschen, deren finanziellen Rahmen dies übersteigt, werden vom Verein unterstützt. Sie erhalten eine Versicherungskarte, die kostenlose Behandlungen für ein gesamtes Jahr ermöglicht, und zwar für eine Familie von bis zu sechs Personen.

Für die einzelnen Projektteile kann auf der Vereinsseite zweckgebunden gespendet werden.