Marktzugang für Kleinbauern

Das Welthaus-Projekt leistet Hilfe zur Selbsthilfe für kleinbäuerliche Familien im Senegal.

Ein Ernteausfall führt auf jeden Fall zu Hunger. Aber selbst eine erfolgreich eingebrachte Ernte ist nur die halbe Miete. Fehlende Lagermöglichkeiten zwingen die Kleinbauern und -bäuerinnen im Senegal, ihre Erträge zur Haupterntezeit zu verkaufen. Zu Schleuderpreisen, die oft nicht einmal die Produktionskosten decken. Manchmal fehlt selbst die Möglichkeit, den nächsten Markt zu erreichen.

Hier setzt das Projekt an. Welthaus unterstützt in Kooperationen mit Symbiose, einer lokalen NGO, die kleinbäuerlichen Familien dabei hilft, Marktzugang für ihre Produkte zu erhalten. Und damit natürlich eine bessere wirtschaftliche Lage der Menschen herbeizuführen.

Weiterbildungsmaßnahmen sind wesentlicher Bestandteil, die ProjektteilnehmerInnen fungieren als beratende Vorbilder in ihren Dörfern. Vorab werden Lagerkapazitäten ermittelt. Was angebaut wird, ist ebenso wichtig wie der Zeitpunkt des Verkaufes. Nur so kann ein möglichst hoher Preis am Markt erzielt werden. Grundlegendes Wissen in den Bereichen Buchhaltung und Vertragsabschluss werden auch vermittelt. Oftmals wird dabei mit Symbolen und Zeichnungen gearbeitet, da viele Bauern und Bäuerinnen Analphabeten sind.

Spendenhinweis

Für dieses Projekt von Welthaus Diözese Graz-Seckau kann nicht zweckgebunden gespendet werden. Wenn Sie diese Kooperation mit dem senegalesischen Verein Symbiose unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den Verwendungszweck "Welthaus Allgemein" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
13.11.2017