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Landwirtschaftliche Projekte in Äthiopien

Landwirtschaft ist die Lebensgrundlage der Mehrheit der Menschen in den Projektregionen.
Aufgrund fortschreitender Erosion, unzuverlässiger Regenfälle und geringer werdender Fruchtbarkeit des Bodens fallen die Erträge der vielen kleinbäuerlichen Familien in Äthiopien zusehends geringer aus. Immer weniger landwirtschaftliche Nutzfläche steht der Bevölkerung zur Verfügung.

Landwirtschaftliche Schulungen, Aufforstung und der Kampf gegen Erosionsrinnen, die das Ackerland zerstören, stehen im Zentrum der Landwirtschaftsprojekte von Menschen für Menschen. Neben der Wiederaufforstung sind Staumauern, bestehend aus Drahtkörben gefüllt mit Steinen, ein bewährtes Mittel, um weitere Erosionen zu verhindern. Die Kraft der Fluten wird gebrochen, weggeschwemmte Erde lagert sich in den den Drahtkörben ab und füllt so wieder die Erosionsrinnen.

Die Projektaktivität im Bereich Landwirtschaft umfasst übergreifend folgende Bausteine: 
  • Kurse in Landwirtschaft, Bewässerungs- und Bodenkonservierungsmaßnahmen
  • Ausgabe von Gemüsesaatgut und Obstbaumsetzlinge
  • Einrichtung von Baumschulen und Aufzucht von Baumsetzlingen
  • Anlegen von großflächigen Aufforstungsgebieten
  • Erosionsbekämpfung z.B. durch Terrassierungen, Auffüllen von Erosionsgräben mit Gabionen
  • Ausgabe von holzsparenden Öfen
  • Einführung von Kleingärten
  • Einführung von modernen Bienenstöcken und produktiveren Hühnerrassen
  • Einführung von Zuchtrindern sowie Ausbau der tiermedizinischen Behandlungen für die Tiere
  • Kochkurse für neue Gemüsesorten

Seit Beginn der Projektarbeit wurden schon unglaubliche 265 Millionen Baumsetzlinge durch Menschen für Menschen gepflanzt. Über 145.000 EinwohnerInnen nahmen zudem an den Landwirtschaftskursen teil und 18.561 moderne Bienenkästen wurden bereits an JungimkerInnen ausgegeben.