Verbesserte Landwirtschaft in Tansania

Die Projektregionen Momba und Chunya liegen im trockenen Tiefland Tansanias.

Dürreperioden und seltene Regenfälle erschweren die Landwirtschaft in dieser Region. Die meisten Kleinbauern und-bäuerinnen leben sprichwörtlich von der Hand in den Mund. Die kargen Erträge reichen kaum zum Überleben aus.

Die geringe Ernte muss teilweise sofort verkauft werden, um das wichtigste anzuschaffen und bestehende Schulden zu tilgen. So bleibt den Familien zu wenig, um sich ganzjährig davon ernähren zu können.

Durch verbesserte Anbaumethoden und modernere Kleintierzucht soll die Ernährungssituation der Menschen vor Ort gesichert werden. Welthaus unterstützt dabei die Tätigkeiten der Partnerorganisation ADP-Mbozi (Actions for Development Programs in Mbozi). Diese NGO wurde 1986 mit der Zielsetzung, die ländliche Armut im südlichen Hochland Tansanias zu beenden, gegründet. Das aktuelle Projekt wird auch von der Dreikönigsaktion, der Austrian Development Ageny sowie Horizont3000 finanziell unterstützt.

Der Ansatz dabei ist ganzheitlicher. Nicht nur "wie" sonder auch "was" angebaut wird, ist von Bedeutung. Der Anbau und die Verbreitung von Nahrungsmitteln mit hohem Nährwert hat entscheidende Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit der Menschen. Verbesserte Lagermöglichkeiten und eine gemeinschaftliche Vermarktung der angebauten Lebensmittel sollen zudem die wirtschaftliche Situation der Familien in insgesamt 14 Dörfern verbessern.

Spendenhinweis

Für dieses Projekt von Welthaus Diözese Graz-Seckau kann nicht zweckgebunden gespendet werden. Wenn Sie die Kleinbauernfamilien in Momba und Chunya unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den Verwendungszweck "Welthaus Allgemein" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
13.11.2017