Medizinische Versorgung für notleidende Menschen

Seit Februar 2014 hält der Krieg die Bevölkerung der Ostukraine fest im Griff. Wegen des Projekts "Medizinische Versorgung von Menschen in Not" können sich die BesucherInnen eines Caritas-Zentrums kostenlos untersuchen lassen.

Zahlreichen Familien aus der Ostukraine, besonders aus dem schwer umkämpften Donezkbecken, gelang es in den vergangenen Jahren ins nahe Berdjansk zu fliehen. Doch eine ausreichende Versorgung aller bedürftiger Menschen, so der niederösterreichische Verein kleine herzen, sei in der Küstenstadt in der Oblast Saporischschja kaum mehr umsetzbar.

Im Sozialzentrum der Caritas-Spes Ukraine wird gleichermaßen Geflohenen, Straßenkindern, vermarmten Familien, Alleinerziehenden und Schwangeren geholfen. Sie erhalten hier psychologische und pädagogische Unterstützung und Rechtshilfe. Auch Erste Hilfe ist aufgrund der staatlichen Unterversorgung ein wichtiges Thema.

Damit das Zentrum weiterhin für die Menschen von Berdjansk da sein kann, benötigt es finanzielle Hilfe aus dem Ausland. Mit dem Projekt "Medizinische Versorgung von Menschen in Not" ermöglicht kleine herzen es dem Sozialzentrum, seinen BesucherInnen kostenlose medizinische Untersuchungen, Beratungsstunden und bei Bedarf Behandlungen anbieten zu können. Insgesamt hat der Verein der Caritas-Spes Ukraine 15.100 Euro zur Realisierung des Projekts zugesichert. Der Pharmakonzern Daiichi-Sankyo Europe hat bereits seine Unterstützung zugesagt.

  • Büroausstattung und medizinische Geräte: 2.970 Euro
  • Jahresbedarf Medikamente und Hygieneartikel: 5.950 Euro
  • Jahresgehalt einer Pflegekraft und eines Arztes/einer Ärztin: 6.180 Euro
15.11.2016