Kirche in Not

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© Walter Grösel

Weltweite Hilfe für verfolgte und bedrohte ChristInnen.

Kirche in Not wurde 1947 vom niederländischen Priester Werenfried van Straaten in Belgien gegründet, um den Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten zu helfen. "Ich brauche kein Geld von euch, denn mit Geld kann man sich in Deutschland nichts kaufen. Ich verlange Speck!", formulierte der katholische Ordenspriester - was ihm den Titel "Speckpater" einbrachte.

Nachdem die größte Not in Deutschland gelindert war, legte Pater Werenfried sein Hauptaugenmerk auf das kommunistische Osteuropa, die Organisation hieß jahrzehntelange "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe".

Heute leistet Kirche in Not "geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden oder aus diesem Grund ihre Heimat verlassen müssen."

Was macht das katholische Hilfswerk konkret? Bibeln und andere religiöse Literatur werden gedruckt und versendet; es hilft beim Bau und der Renovierung von Kirchen, Kapellen, Gemeindezentren und Ordenshäusern; unterstützt zukünftige Priester und Laienmitarbeiter mit Stipendien; leistet in Flüchtlingslagern humanitäre und pastorale Hilfe und finanziert Fahrzeuge für die Seelsorge.

2016 wurden für Kirche in Not in Österreich über drei Millionen Euro gespendet und fast 90.000 Euro mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2015 wurde eine gering höhere Summe für Spendenwerbung (+0,19%) und Verwaltung ausgegeben (+0,14%). Der Anteil jenes Gesamtbetrages, der abzüglich aller Nebenkosten tatsächlich an Projekte und an Soforthilfe-EmpfängerInnen überwiesen wird (laut Finanzbericht fallen darunter "Soforthilfen für Priester, Pastorale Betreuung der Wohltäter, Neu-Evangelisierungsprojekte, ..."), liegt weiterhin bei rund 90%.

Kirche in Not ist seit 2001 Trägerin des österreichischen Spendengütesiegels. Von der Steuer absetzbar sind Spenden an Kirche in Not nicht.
17.07.2017