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Personalfonds für ein IT-Institut in Malawi

Die niedrigen Schulgebühren ermöglichen auch Schülern aus armen Verhältnissen einen Ausbildungsplatz, jedoch mangelt es der Schule an finanziellen Mitteln, um die Personalkosten zu decken.
In Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, liegt das "Don Bosco Youth Technical Institute", dessen Ausbildung 2008 eine Neuausrichtung von der reinen Computeranwendung zu einer Computertechnikerausbildung erfuhr. Rund 600 Jugendliche erhalten hier im Jahr eine Berufsausbildung in einem der acht technischen Ausbildungszweige.

Das Bildungsinstitut richtet sich im Speziellen an benachteiligte Jugendliche, die eine herkömmliche Ausbildung nicht finanzieren können und bietet den Buben und Mädchen aufgrund der sehr niedrigen Schulgebühren die Chance auf eine bessere Zukunft. Die Berufsbildungsstätte verzeichnet beeindruckende Erfolge, nahezu alle Absolventen finden kurz nach dem Abschluss einen Job. Die Qualität der Ausbildung ist landesweit bekannt.

Die niedrigen Schulgebühren bewirken allerdings, dass die Schule ihrer eigenen Kosten nicht decken kann und in letzter Zeit verließen einige IT-Lehrer das Institut für einen besser bezahlten Job in der Privatwirtschaft. Um die Qualität des technischen Berufsbildungsinstituts weiterhin zu halten und auch stetig in die Weiterbildung des Lehrpersonals zu investieren um einen zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen, wurde ein Personalfonds eingerichtet.

Das Lehrpersonal soll dadurch langfristig und motiviert den Unterricht an der Schule gestalten und als weiteres Projektziel sollen die Schüler und Schülerinnen schließlich die Möglichkeit zu wichtigen Berufspraktika erhalten.