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JOJO

Unterstützt Kinder und Jugendliche im Bundesland Salzburg, die mit einem psychisch kranken Elternteil aufwachsen.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Schätzungsweise 6.000 Kinder und Jugendliche in Salzburg leben in Familien, in denen ein Elternteil mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hat. "Zwei von drei Kindern, die mit psychisch kranken Eltern aufwachsen, leiden in ihrem späteren Leben Studien zufolge selbst an einer psychischen Beeinträchtigung", hält der Verein JOJO dabei fest. Frühzeitige professionelle Unterstützung sei deswegen ausschlaggebend, um die Kindergesundheit zu erhalten.

2005 wurde der Verein JOJO - für psychisch belastete Familien von Sigrid Steffen ins Leben gerufen, um diesbezüglich ein präventives Angebot für betroffene Kinder, Jugendliche und deren Familien anzubieten. Die MitarbeiterInnen des Vereins konzentrieren sich darauf den Mädchen und Jungen eine alters- und entwicklungsadequate Aufklärung über die psychische Erkrankung zu bieten, ihnen Bewältigungsstrategien zu vermitteln und als Bezugsperson außerhalb der Familie zu agieren.

Zusätzlich werden betroffene Familien durch begleitende Elternarbeit in Form von z.B. Beratung in Erziehungsfragen unterstützt. Die präventive Hilfe soll einer Überforderung innerhalb der Familie entgegenwirken und die Familienmitglieder sowohl entlasten als auch stärken.

2020 wurden sieben Projekte von JOJO realisiert, darunter auch ein Volksschulprojekt und Schulworkshops. Insgesamt 190 Kinder und Jugendliche konnten von PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, KinderärztInnen, Hebammen, (Sozial-)PädagogInnen, KindergartenpädagogInnen und SozialarbeiterInnen betreut werden.

Finanzierung und Spenden

Der Verein finanziert seine Arbeit zu etwa 70% aus Subventionen und Zuschüssen der öffentlichen Hand (2020: 196.500 Euro), exakt 63.795,05 Euro kamen 2020 durch Spenden zustande.

JOJO ist seit 2017 berechtigt das Österreichische Spendengütesiegel zu tragen, Spenden an den Verein sind von der Steuer absetzbar.

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