Jesuitenmission Österreich

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© Walter Grösel

Die Jesuitenmission unterstützt weltweite Hilfsprojekte im Kampf gegen Armut und ungerechte Strukturen.

Im 16. Jahrhundert einst als katholischer Männerorden gegründet, lauten die Hauptaufgaben der Jesuiten heute: "Dienst am Glauben und Einsatz für die Gerechtigkeit". Übergeordnetes Ziel der Jesuitenmission Österreich sei es dabei, nicht nur einzelnen Menschen zu helfen, "sondern darüber hinaus auch ungerechte gesellschaftliche Strukturen zu bekämpfen", wie der 2009 gegründete Verein auf seiner Website beschreibt.

Die Jesuiten achten dabei stets darauf, einen interkulturellen sowie interreligiösen Dialog zu fördern.

Von Armutsbekämpfung bis Pastoralarbeit

Die Jesuitenmission unterstützt die Arbeit zahlreicher internationaler Partnerorganisationen. So wurden mit den Mitteln der österreichischen Jesuitenaktion im Jahr 2018 exakt 60 Projekte aus den Bereichen "Armutsbekämpfung, Flüchtlingshilfe, Bildung, Gesundheit, Ökologie, Menschenrechte und Pastoralarbeit" unterstützt und zwar vorwiegend in Afrika, Asien und Lateinamerika "aber auch einige im Nahen Osten und Osteuropa", so die Selbstbeschreibung.

Beispiele ihres Dienstes, "der sich von der prophetischen Perspektive des Evangeliums leiten lässt", sind etwa ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum in Sambia, Ferienlager für Kinder aus Kirgistan oder Nothilfe für die Menschen im Krisenland Venezuela. Für alle Projekte der Jesuitenmission kann zweckgebunden gespendet werden.

Im Jahr 2018 nahm der Verein insgesamt 1,44 Millionen Euro an Spenden ein. Die Jesuitenmission Österreich verfügt nicht über das Österreichische Spendengütesiegel, Spenden sind steuerlich absetzbar.
22.11.2019