Das Don Bosco-Tageszentrum in Tirana

Insgesamt 90 Kinder und Jugendliche sollen jährlich in das öffentliche Schulsystem integriert werden.

Das ehemals kommunistische Land Albanien zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Obwohl die wirtschaftliche Lage in den letzten Jahren ein durchgehendes Wachstum aufweist, sind die Folgen der Wirtschaftskrise noch präsent. Vor allem ethnische Minderheiten und Roma sind von Armut betroffen. In der Hauptstadt Tirana, welche rund 880.000 EinwohnerInnen zählt, sind Straßenkinder kein seltener Anblick mehr. Ihre Eltern können sich den Schulbesuch nicht leisten.

Im von Jugend eine Welt unterstützten Don Bosco-Zentrum werden seit 2002 ausgegrenzte und ausgebeutete Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis siebzehn Jahren aufgenommen, versorgt und betreut. Sie erhalten eine warme Mahlzeit, kostenlose Gesundheitsversorgung und auch psychologische Hilfe. Ziel ist es, den Kindern einen geschützten Rückzugsort zu bieten und zusätzlich ihre Integration in das öffentliche Schulsystem zu fördern, um die Chance auf eine bessere Zukunft zu erhöhen. Wichtig ist der Projektleitung dabei die Zusammenarbeit mit den Eltern, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken.

Um jährlich etwa 90 Kinder und Jugendliche in das öffentliche Schulsystem integrieren zu können, bittet Jugend eine Welt um Spenden.
03.12.2019