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Initiative Christlicher Orient (ICO)

Materielle und ideelle Hilfe für Menschen im Nahen Osten.
Im Jahr 1989 gründete der römisch-katholische Theologe Hans Hollerweger die "Initiative Christlicher Orient – Freunde des Tur Abdin" um der Auswanderung verfolgter syrisch-orthodoxer Christ*innen aus der Osttürkei, vorwiegend aus dem Gebiet des Tur Abdin, entgegenzuwirken. Neben der direkten materiellen Unterstützung der bedrängten Menschen, als auch der ideellen Hilfe, verschrieb sich der Verein zudem der Informationsverbreitung über die Situation der Christ*innen in der Region. Mit der Zeit weitete sich das Einsatzgebiet auf den gesamten Orient aus. 2009 folgte die Umbenennung des Vereins zu Initiative Christlicher Orient (ICO).

Mit Hilfe der ICO konnten im Laufe der Jahre zahlreiche Bildungs- und Sozialprojekte in den Ländern des Orients realisiert und unzähligen Menschen in Notsituationen (während der Pandemie, nach kriegsbedingter Flucht bzw. Vertreibung oder nach Naturkatastrophen) wirksam geholfen werden.

Der Verein mit Sitz in Linz widmet sich demnach der Förderung der Christ*innen im Orient und in der Südosttürkei. Hilfsempfänger*innen in den Projekten gehören jedoch auch anderen Religionen an. 2024 lag der Fokus auf den Ländern Libanon, Syrien, Irak, Palästina und der Türkei. In u.a. folgenden Bereichen unterstützt der Verein Projekte:
 
  • Schule und Bildung
  • Nahrungsmittelhilfe
  • Winterhilfe
  • Medizin und Hygiene
  • Nothilfe
  • Soziales
  • Pastorales

Spenden & Ausgaben

Im Jahr 2024 nahm die ICO Spenden in der Höhe von 1,2 Millionen Euro ein. Mit den Einnahmen wurden insgesamt 68 Programme finanziert - unter anderem 19 Projekte im Libanon (315.650 Euro) und 26 Projekte im Syrien (357.754 Euro). "Die ICO hat ihr Spendenaufkommen innerhalb der vergangenen 10 Jahre verdreifachen können", betont der Verein. Spenden an die Initiative Christlicher Orient sind von der Steuer absetzbar, über das Österreichische Spendengütesiegel verfügt die ICO nicht.

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