Alphabetisierung von Frauen

Viele Frauen konnten wegen des jahrelangen Bürgerkrieges in Angola keine Schule besuchen.

Die Provinz Moxico im Osten Angolas ist fast drei Mal so groß wie Österreich. In der dünn besiedelten Trockensavanne leben auf 223.000 km² nur rund 600.000 Menschen. Hier, im äußersten Osten Angolas, ist die Analphabetenrate besonders hoch. Ganz besonders hoch ist sie unter Frauen. Viele Frauen hatten aufgrund des jahrzehntelangen Bürgerkriegs keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

In Luena (oder Lwena), der Provinzhauptstadt von Moxico, und in Angolas Hauptstadt Luanda bieten die Don Bosco Schwestern Frauen die Möglichkeit, das Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Bis zu sechs Schulstufen können die Frauen hier absolvieren und somit die gesamte Grundschulausbildung nachholen. Nach jedem bestandenen Schuljahr erhalten sie ein Zeugnis.

IniciativAngola bezahlt das Gehalt der AlphabetisiererInnen: 100 Euro pro LehrerIn und Monat.
02.10.2017