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immo-humana

Der Verein unterstützt in Wien Mütter in Wohnungsnot.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Der Verein immo-humana, 1997 gegründet, hilft alleinstehenden Müttern in Wohnungsnot. Der Verein ist kirchlich geprägt, im Vorstand sitzt Dompfarrer Toni Faber.

"Es werden nur von jenen Frauen Wohnungsanträge aufgenommen, bei denen trotz scheinbarer Ausweglosigkeit ein erkennbares Engagement gegeben ist, die Lebenssituation mit Hilfe von immo-humana zu ändern", betont der Verein. immo-humana arbeitet mit Haus- und WohnungseigentümerInnen sowie ImmobilientreuhänderInnen, zwei von ihnen sitzen im Vereinsvorstand, zusammen.

Ein erklärtes Ziel des Vereins war seit langem ein eigenes immo-humana-Haus. Mittels eines speziellen Konzeptes, bei dem einzelne Bau- und Anteilsteine des Hauses finanziert wurden, konnte immo-humana schlussendlich genügend SpenderInnen finden. "Nach 14 Jahren unermüdlicher Arbeit und Suche nach einem geeigneten Objekt wurde das immo-humana-Zentrum - ursprünglich als immo-humana-Haus geplant - feierlich eröffnet". Jeder Spender und jede Spenderin ist auf der Fassade des immo-humana-Hauses verewigt. Das Zentrum besteht aus 17 Wohnungen für alleinstehende Mütter, einem Gemeinschafts-, einem Ordinations- und einem Lagerraum. Für die Einrichtung der Räumlichkeiten können wieder Bausteine übernommen werden.

Im Jahr 2021 konnte immo-humana 58 Frauen und ihren 120 Kindern geeignete Wohnungen in Wien zur Verfügung stellen. Außerdem wurden etwa 688 telefonische Erstberatungen und persönliche Beratungsgespräche geführt.

Im Jahr 2019 knackte immo-humana die 1.000er-Marke – in 22 Jahren konnte der Verein demnach über eintausend gefährdeten Müttern und Kindern eine eigene Wohnung bereitstellen.

Schon seit 2002 hat der Verein das Österreichische Spendengütesiegel, Spenden an immo-humana sind von der Steuer absetzbar.
Für unser Projekt des Monats November 2017, welches immo-humana gewidmet ist, durften wir die Familie Amini kennenlernen.

Dank der Unterstützung des Vereins können Hadisa und ihre Töchter Nargis und Mahdia nun endlich die Flüchtlingsunterkunft, in der sie zwei Jahre lang gelebt hatten, verlassen und eine kleine Wohnung in Wien Simmering beziehen.

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