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Mobiler Hilfseinsatz von Licht für die Welt

Tausende Menschen bekommen durch kleine operatvie Eingriffe das Augenlicht zurück.

Operationen am Grauen Star

Allein schon in Mosambik herrscht ein eklatanter Mangel an AugenärztInnen: Laut Licht für die Welt waren es bis 2005 nur 19, bis heute ist die Zahl auf 184 gestiegen. 57 davon wurden durch Hilfe der Organisation ausgebildet.

Vor allem Zentral- und Nordmosambik sind stark unterversorgt. Laut Schätzungen der WHO warten rund 100.000 blinde Menschen in Mosambik auf eine Augenlicht rettende Operation am Grauen Star.

Weltweit wurden durch Licht für die Welt 2019 41.00 Graue Star- Operationen ermöglicht. 12.583.000 Menschen konnten mit Medikamenten gegen Flussblindheit oder Trachom behandelt werden. 

Schwerpunkt Trachombekämpfung

Trachom ist eine bakterielle Entzündung des Auges, die mit Erblindung enden kann. Nicht muss, denn rechtzeitig behandelt erblindet niemand, nur unbehandelt führt es im Verlauf vieler Jahre zu Blindheit.

Eine akute Entzündung lässt sich relativ gut mit Antibiotika behandeln. Ohne medikamentöser Behandlung führt die Krankheit im Endstadium dazu, dass sich die Bindehaut vernarbt und das Lid nach innen dreht. Nun reiben die Wimpern auf der Hornhaut und verletzen sie. Dieser stetige Kreislauf von Verletzung der Hornhaut und Abheilung durch Vernarbung führt zur Erblindung der Betroffen. Ein äußerst schmerzhafter Prozess.

Ein wesentlicher Ansatz bei diesem Projekt ist die Verbesserung der Hygienestandards. Denn die Krankheit wird über direkten Kontakt zwischen den Schleimhäuten der Augen, Nase und des Mundes übertragen. Das gemeinsame Benutzen eines Handtuches oder Waschlappen reicht also aus. Neben der Behandlung mit Antibiotika werden schwere Fälle auch am Lid operiert, um eine Erblindung zu vermeiden.

In den Industrieländern ist Trachom sehr selten geworden, betroffen sind meist sogenannte Entwicklungsländer mit mangelnden hygienischen Verhältnissen. Viel konnte auch schon erreicht werden, 1981 waren noch 500 Millionen Menschen daran erkrankt. 2016 lebten 190 Millionen Menschen in Regionen, in denen die Krankheit verbreitet war und waren somit von einer Erkrankung und Erblindung bedroht. In 41 Staaten ist die Krankheit noch verbreitet, darunter eben auch die Projektländer von Licht für die Welt.

Im Jahr 2019 hat Licht für die Welt 8.000 Menschen am Trachom operiert.

Für die Finanzierung dieser einfachen Operationen bittet Licht für die Welt um Spenden.