Im Einklang mit der Natur

Bruder und Schwester in Not Innsbruck unterstützt ein Projekt zur Förderung der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in im Nordwesten Tansanias.

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© Bruder und Schwester in Not - Diözese Innsbruck
Der Klimawandel und ein nachlässiger Umgang mit Ressourcen verschlechtert die Lebensbedingungen für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Tansania von Jahr zu Jahr. Die Boden sind ausgelaugt, die Wälder gerodet, die überwiegend selbstversorgenden Landwirte und Landwirtinnen können von den Erträgen kaum noch ihre Familien ernähren.

Über 70 Prozent der Bevölkerung des ostafrikanischen Staates leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft, bereits mit einfachen Maßnahmen könnte einem Großteil der Menschen umfassende Hilfe geboten werden. CHEMA Tanzania, Partnerorganisation von Bruder und Schwester in Not Innsbruck, bietet seit Jahren Unterstützung in Form von Schulungen zu nachhaltiger Landwirtschaft, ökologischer Bodendüngung, Umweltschutz und Gesundheit.

Eine weitere Projektaktivität ist die Verbreitung sogenannter "rocket stoves". Die Heizöfen aus speziellen Ziegelsteinen können Wärme äußerst gut speichern, reduzieren dadurch den Brennholzbedarf um bis zu 40 Prozent und verringern zudem die Rauchentwicklung. Die Bäuerinnen und Bauern lernen schließlich auch, wie sie diese Sparöfen selbst herstellen.

Schließlich arbeitet CHEMA Tanzania aktuell an der Entwicklung eines nachhaltigeren Ofens, der mit den getrockneten Schalen der Kaffeebohne betrieben werden kann.
30.08.2016