ICEP

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© Walter Grösel

Das "Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten" ist eine österreichische NGO.

"Wir haben ICEP ins Leben gerufen, um etwas Sinnvolles und Dauerhaftes für die Menschen in Entwicklungsländern zu leisten", sagt Stephan Chavanne, ICEP-Präsident seit 1997.

ICEP - "Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten" - wurde 1996 in Wien als Verein gegründet, "um etwas gegen die globale Armut zu unternehmen".

Bei seiner Arbeit hat der Verein ein klares Ziel vor Augen: "Die Menschen zur Wirtschaft und die Wirtschaft zu den Menschen zu bringen", heißt es auf der Homepage.

ICEP betont, dass die Auswahl der richtigen Partnerorganisation im Projektland das Um und Auf sei. Das wird mit einer Anekdote vom Flughafen Nairobi illustriert: "Vergessen Sie es! Schade um's Geld!", rief ein kenianischer Geschäftsmann, als ihm der ICEP-Geschäftsführer Bernhard Weber erzählte, er arbeite mit kenianischen NGOs: "Die sind alle korrupt und hauen Sie übers Ohr." Erst als der Kenianer erfuhr, dass es sich bei der Organisation um Kianda handelt, hellte sich sein Gesicht auf: "Kianda ist eine Ausnahme, die arbeiten wirklich sehr gut. Die würde ich auch unterstützen!"

Die Spendengelder transferiert ICEP direkt auf das Konto des lokalen Partners.

Der österreichische Verein fokussiert seine Hilfe geographisch auf Zentralamerika, Ostafrika und Zentralasien, inhaltlich auf vier Programmlinien: Berufsbildung, KleinunternehmerInnenförderung, Frauenförderung und ländliche Entwicklung.

ICEP agiert betont sachlich, statt auf emotionale Werbung, setzt man auf öffentliche Kofinanzierung durch die Republik Österreich und die EU. 2016 lukrierte man durch Subventionen und Zuschüsse 200.000 Euro. Mit Stephan Chavanne ist schließlich auch ein Beamter ICEP-Präsident.

2016 wurden insgesamt 750.000 Euro für ICEP gespendet. ICEP ist seit 2006 berechtigt, dass Österreichische Spendengütesiegel zu führen, Spenden an den Verein sind von der Steuer absetzbar.
16.08.2017