Kampf gegen die Hungersnot in Afrika

World Vision setzt sich für die am meisten von der Hungersnot betroffenen Kinder und Familien in ostafrikanischen Ländern ein.

Die Lage im Südsudan, in Somalia, Äthiopien und Kenia ist verheerend: Während im Südsudan die Hauptursache für die starke Unterversorgung ein seit 2013 andauernder Bürgerkrieg ist, sind andere Länder Ostafrikas mit einer der extremsten Dürreperioden in der Geschichte konfrontiert. Mit insgesamt 25 Millionen übersteigt die Anzahl jener, die in der Region unter der Hungersnot leiden müssen (Stand November 2017), sogar die EinwohnerInnenzahl Austrialiens.

3,6 Millionen SüdsudanesInnen befinden sich aufgrund des anhaltenden bewaffeneten Konflikts auf der Flucht, rund die Hälfte konnte sich bereits ins Ausland retten. 12 Millionen Menschen sind im Südsudan auf Lebensmittelhilfe angewiesen, die Hälfte der Hungerleidenden sind Kinder.

Die somalische Bevölkerung hat seit seiner Unabhängigkeit 1960 noch keine langwährende politische Stabilität erlebt, die starke Dürre verschlechtert die Versorgungsstrukturen extrem: Aufgrund der ausbleibenden Regenzeiten sind 2 Millionen Menschen von der internationalen Lebensmittelhilfe abhängig, 300.000 Kleinkinder sind teilweise sehr stark unterernährt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Viehwirtschaft, jedoch sind bereits drei Viertel aller Nutztiere verendet.

World Vision unterstützt unterernährte Kinder mit Aufbaunahrung, Familien werden mit Grundnahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt. Für eine Spende von 25 Euro erhält eine Person einen Lebensmittelvorrat für ein ganzes Monat, für 44 Euro hat eine Familie genügend sauberes Trinkwasser für zwei Wochen und für 120 Euro bekommen mangel- und unterernährte Kleinkinder die Aufbaunahrung, die sie so dringend zum Überleben brauchen.
07.11.2017