Hunger im Südsudan

Das junge Land erlebt eine der schlimmsten Hungerkatastrophen in Afrika seit den 1980ern.

Der Süden des Sudans kämpfte seit den 1970ern um seine Unabhängigkeit. 2011 wurde der Südsudan ein eigener Staat und gilt somit als jüngster Staat der Welt. Aber Frieden brachte es keinen. Seit 2013 herrscht Bürgerkrieg im Land.

12,5 Millionen EinwohnerInnen hat der junge Staat, 4,9 Millionen - und damit 40% der Bevölkerung - sind bereits auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor der Gewalt. Durch Flucht und Vertreibung werden die Felder nicht bestellt, ein Großteil der Ernte wird ausfallen, auch wegen einer erneut verheerenden Dürre. Im Februar 2017 haben die Vereinten Nationen für Teile des Landes offiziell den Hungernotstand ausgerufen.

Jugend Eine Welt bittet um Unterstützung für seinen Projektpartner vor Ort. Die Salesianer arbeiten in Gumbo und versorgen aktuell bereits rund 18.000 Menschen mit Nahrung (Stand: Frühling 2017). Ohne Spendengelder ist die Beschaffung von Lebensmitteln für die Menschen im Südsudan unmöglich geworden.
18.05.2017