Humanitäre Hilfe in der Ostukraine

Seit Beginn des Krieges im Jahr 2014 haben 2,3 Millionen UkrainerInnen ihr Zuhause verlassen müssen.

Seit April 2014 kämpfen im Osten der Ukraine die ukrainische Armee und pro-russische Separatisten, beide Seiten setzen schweres militärisches Gerät ein. Mehr als 1,6 Millionen Menschen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht, 9.000 Menschen dürften in Leben verloren haben.

Über das lokale Partnernetzwerk in der Ukraine versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe intern Vertriebene. Die Hilfe erstreckt sich über die Oblaste Donetzk, Luhansk, Charkiw, Dnipropetrovsk und Odessa. Um die Flüchtlinge unterzubringen, wurden bestehende Tagesstätten für Alte oder Kinder in Notunterkünfte umgewandelt. Die Flüchtlinge werden unter anderem mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten, Schul- und Heizmaterial, Decken, Telefonkarten und warmer Kleidung versorgt.

Die lokalen Partner (bspw. Kirchen) kümmern sich um die grundlegendsten materiellen Dinge - und bietet psychosoziale Betreuung und rechtliche Beratung. Verzweifelte Menschen können sich an Beratungsstellen und Telefonhotlines wenden. Psychologische und sozialpädagogische Fachkräfte helfen bei der Suche nach Unterkünften, beraten zu rechtlichen Fragen und Anträgen auf staatliche Unterstützungsleistungen oder sorgen dafür, dass Flüchtlingskinder am Zufluchtsort weiter zur Schule gehen können und Kranke medizinische Hilfe erhalten.

Spendenhinweis

Wenn Sie die Ukraine-Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den Verwendungszweck "Allgemeine Unterstützung Katastrophenhilfe" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
23.01.2018