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Hope for the future

Führt Projekte für Menschen in Österreich, die in der Prostitution arbeiten oder von Menschenhandel betroffen sind.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Unter Menschenhandel definieren die Vereinten Nationen "die Anwerbung, die Beförderung, den Transfer, die Beherbergung oder Aufnahme von Menschen durch Gewalt, Betrug oder Täuschung mit dem Ziel, sie gewinnbringend auszubeuten". Sowohl Männer, Frauen und Kinder jeden Alters und jeder Herkunft können Opfer von Menschenhandel werden. Dieser Verstoß gegen die Menschenrechte, so die United Nations, ist in allen Regionen der Welt ein Problem. Allein 2018 wurden etwa 50.000 Opfer von Menschenhandel von 148 Ländern entdeckt und gemeldet. Die Dunkelziffer wird jedoch in einem Bereich um 40 Millionen Opfer geschätzt. Auch in Österreich sind Frauen und Männer von Menschenhandel betroffen.

Hoffnung für die Zukunft

Der Verein Hope for the future wurde 2015 von Andrea Staudenherz in Wien gegründet, um Menschen die von Prostitution oder Menschenhandel betroffen sind zu unterstützen. Mit den Projektaktivitäten möchte Hope for the future den Personen Möglichkeiten für eine Neuanfang bieten. Das Logo symbolisiert einen "Hoffnungsanker, um gemeinsam mit den Betroffenen existenzielle Ängste und Sorgen zu bewältigen, Ausbildungsmöglichkeiten auszuloten und den Traum von einer selbstgewählten beruflichen Zukunft in Freiheit und Würde zu verwirklichen", so der Verein.

Die Zielgruppe der Projektaktivitäten sind vorranging Menschen in Österreich, die in der Prostitution arbeiten beziehungsweise gearbeitet haben, als auch Frauen und Männer die von Zwangsarbeit oder Ausbeutung betroffen sind. Klient*innen sollen zudem eine Veränderung ihrer Lebenssituation anstreben. Die besagte Personengruppe ist nach einem Ausstieg aus der abhängigen Situation meist stark traumatisiert und muss langsam und schrittweise in den Alltag integriert werden, betont der Verein. Drei niederschwellige Workshops und Trainings mit den Schwerpunkten Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt, Deutschkurse und Technikvermittlung sollen ihnen dabei helfen. Die meisten Klient*innen stammen aus dem Ausland. Insgesamt 41 Trainees wurden im Jahr 2021 von Hope for the future in 1.508 Workshop-Stunden betreut.

Im Jahr 2021 konnte Hope for the future eine Spendensumme in der Höhe von rund 131.000 Euro generieren. 135.000 Euro wurden in Projektaktivitäten, etwa 3.000 Euro in Spendenwerbung investiert. Seit September 2022 ist Hope for the future berechtigt das Österreichische Spendengütesiegel zu tragen. Spenden an den Verein sind von der Steuer absetzbar.

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