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Baan Doi - Das Kinderhaus am schönen Berg

Der Entwicklungshilfeklub unterstützt das von einer Salzburgerin gegründete Haus für HIV-positive Waisenkinder im Norden Thailands.
Der Norden Thailands ist dünner besiedelt und ärmer als der Rest des Landes. In dieser überwiegend bergigen Region leben viele Flüchtlinge aus den Nachbarländern, die oft staatenlos sind und keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben. Unter den BewohnerInnen sind auch unzählige von HIV und AIDS betroffene Waisenkinder und alleinstehende Mütter, die ohne den nötigen Papieren keine Aussicht auf ein Leben unter menschenwürdigen Verhältnissen haben.

"Staatenlose Waisenkinder, die im Grenzgebiet halb verhungert aufgelesen werden, sind meistens physisch und psychisch schwer krank. Viele von ihnen sind HIV-positiv und weisen Spuren von körperlicher Misshandlung auf. Oft können sich die Kinder kaum an ihre Eltern erinnern. Auf sich allein gestellt, müssen sie die Dinge, die sie zum Überleben brauchen, stehlen", so Barbara Meisl, Projektleiterin und Gründerin von Baan Doi.

An der Grenze zu Myanmar gründete die aus Salzburg stammende Sozialpädagogin im Jahr 2009 mit privaten Mitteln "Baan Doi - Das Kinderhaus am schönen Berg". Die Österreicherin bietet 18 staatenlosen mit dem HI-Virus infizierten Waisen und Sozialwaisen ein Zuhause und umfassende Versorgung im Kinderhaus. Zusätzliche Unterstützung im Zuge des Familienprogramms erhalten überdies 29 weitere Kinder, die mit HIV leben.

Da das Kinderhaus in Mae Sai stark auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, möchte der Entwicklungshilfeklub auch im Jahr 2018 Unterstützung leisten: mit einem Beitrag von insgesamt 6.630 Euro sollen die Hilfsleistungen für 14 - der im Familienprogramm von Baan Doi unterstützten - Kinder ermöglicht werden.

Mit einem Anteil von 474 Euro kann einem Kind für ein Jahr medizinische Versorgung, ausreichend Nahrungsmittel und die Beratung und Betreuung durch die ehrenamtlichen Helfer des Kinderhauses finanziert werden.