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Hilfe für Straßenkinder

In der DR Kongo setzen sich die Salesianer für das Wohlergehen von auf der Straße lebenden Mädchen und Buben ein.
Lubumbashi liegt im Südosten der Demokratischen Republik Kongo und zählt mit über zwei Millionen EinwohnerInnen als zweitgrößte Stadt des Landes. Die ständig an BewohnerInnen wachsende Region ist zudem das größte Industrie- und Geschäftszentrum der DR Kongo, neben Textil- und Ziegelfabriken ist auch der Abbau von Rohstoffen von wirtschaftlich großer Bedeutung. Neben der Industrie zeichnet die Stadt aber auch ein weiterer Faktor: Straßenkinder. Rund 4.000 Mädchen und Buben leben schätzungsweise alleingelassen in den dunklen Straßen der Industriestadt. "Um zu überleben, bilden die Burschen Banden und kommen immer tiefer in die Spirale der Gewalt. Sie müssen betteln und stehlen. Sonst sehen sie keinen Ausweg", betont Missio die Situation.

Um den Kindern helfen zu können führt der Verein deswegen in Zusammenarbeit mit den lokalen Salesianern ein Projekt speziell auf die Bedürfnisse der Straßenkinder aufgebaut. In einem Zentrum erhalten die Mädchen und Buben liebevolle Betreuung, Mahlzeiten und auch Schulunterricht. Die Mitarbeiter sprechen die Kinder auf der Straße an, versuchen ihr Vertrauen zu gewinnen und ermutigen sie in das Zentrum zu kommen. Eine oft sehr schwierige Angelegenheit, da viele der Straßenkinder schlechte Erfahrungen mit fremden Menschen gemacht haben. "Die meisten Kinder sind stark traumatisiert und sprechen kaum", so ein Betreuer.

Das Kinderzentrum ist eine der wenigen Chancen für betroffene Mädchen und Buben, um Bildung zu erhalten und aus der Armut auszubrechen. Doch das Zentrum ist sehr schlecht ausgestattet und es fehlt an den wichtigsten Dingen. Missio möchte das Projekt unterstützen und bittet um Spenden unter dem Kennwort " Unschuldig auf der Straße". Mit einem finanziellen Beitrag von 35 Euro kann die medizinische Versorgung von fünf Kindern für einen Monat gesichert werden. 135 Euro ermöglichen den Kauf von einem Stockbett für zwei Kinder.