Hilfe nach dem Hochwasser geht weiter

Die Diakonie unterstützt die ländliche Bevölkerung in Serbien und Bosnien-Herzegowina.

Tagelanger Dauerregen führte im Mai 2014 in Serbien und Bosnien-Herzegowina zu den schwersten Überschwemmungen seit 120 Jahren. Innerhalb von wenigen Tagen fiel so viel Regen, wie es sonst im Laufe zweier Monate üblich wäre. Tausende Häuser wurden beschädigt, tausende Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche überschwemmt. 59 Menschen kamen ums Leben.

In der Nothilfephase verteilte die Diakonie Katastrophenhilfe Hilfsgüter in besonders schwer betroffenen Gemeinden in Serbien und Bosnien-Herzegowina. In Jamena, ein Dorf an der serbisch-kroatischen Grenze, wurden notwendige Haushaltsgeräte, sowie Hilfsgüter zur Reinigung und Reparatur der Häuser und zur Wiederherstellung der Landwirtschaft bereitgestellt. Der Fokus lag dabei auf besonders bedürftige Personen wie Menschen mit Behinderung, SeniorInnen und Familien mit Kindern.

Für Menschen mit schweren Behinderungen in der bosnischen Stadt Doboj wurde ein eigenes Hilfsprogramm eingerichtet. 40 Haushalte in denen Menschen mit schweren Behinderungen leben wurden bei der Instandsetzung ihres Wohnraums unterstützt. Damit die betroffene Bevölkerung gegen künftige Flutkatastrophen gerüstet ist, wurden in den Bezirken Kolubara und Macva dreitägige Trainingsworkshops abgehalten.

Spendenhinweis

Wenn Sie die Bevölkerung in Serbien und Bosnien-Herzegowina über die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende an das untenstehende Spendenkonto und geben Sie den allgemeinen Verwendungszweck "Fluthilfe Südosteuropa" an. Die Organisation verteilt die Spendeneinnahmen nach Bedarf.
27.06.2016