Hilfe für Lingshed

Unweit der Grenze zu Tibet, im äußersten Norden Indiens und auf rund 4.000 Metern Seehöhe liegt die Projektregion. Save Tibet unterstützt die Menschen in Lingshed bereits seit vielen Jahren.

In einer abgelegenen Region im äußersten Norden Indiens, unweit der Grenzregion zu Tibet, leben die Menschen unter teils widrigsten Bedingungen. Auf über 4.000 Metern Seehöhe gelegen, ist Lingshed nur über hohe Pässe und insbesondere im Winter nur durch mehrtätige Fußmärsche zu erreichen. Nachdem Geshe Ngawang Jangchup 1991 nach über 20 Jahren Lehre an einem tibetischen Kloster in seine Heimatregion zurückkehrte, war dem buddhistischen Gelehrten klar, dass er den Menschen hier helfen müsse.

Die Hilfe von Geshe Ngawang Jangchup ist weitreichend und wird seit vielen Jahren von Save Tibet unterstützt:
  • Unweit von Lingshed, in Choglamsar, hat der Geshe ein Hostel für rund 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-24 Jahren errichtet. Die Schützlinge können hier wohnen, werden umfassend versorgt und können eine umliegende Schule besuchen.
  • Da der Schulweg in den Wintermonaten für die Kinder unzumutbar ist, wurde nun auch eine "Winterschule" (für zwei Monate in den Winterferien) im Hostel ins Leben gerufen.
  • Bereits 1996 gründete Geshe Ngawang Jangchup auch ein buddhistisches Nonnenkloster, um Frauen in der Region auf ihrem spirituellen Weg zu unterstützen.
  • Amchis - traditionell tibetische Mediziner - in Lingshed und Umgebung werden etwa beim Ankauf von notwendigen Kräutern unterstützt.
  • Schließlich wird in Leh, Lingshed und Umgebung seit 2009 rund 50 Familien und alleinstehende ältere Menschen in ärmsten Verhältnissen durch finanzielle Zuschüsse unter die Arme gegriffen.
Durch eine Spende unter dem Kennwort "Hilfe für Lingshed" kann der Verein Save Tibet die unerbittliche Hilfe des tibetischen Mönchs für seine Heimatregion unterstützen.
07.11.2018