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Flüchtlingshilfe in Oruro

SozialarbeiterInnen unterstützen ankommende bzw. durchreisende Familien in Bolivien.
Bolivien ist seit Anfang 2021 Durchreiseland für eine Vielzahl von Flüchtlingen, die auf den Weg nach Uruguay oder Chile sind. Die Stadt Oruro, gelegen im Hochland des bolivianischen Andenmassivs, gilt dabei als eine bekannte Zwischenstation. In der Großstadt auf 3.710 Metern Seehöhe müssen die Flüchtlinge oft informelle Jobs annehmen, um über die Runden zu kommen und ihre Weiterreise zu finanzieren. Einige Ankommenden werden aufgrund der Not und Armut auch Opfer von Menschenhandel und Kriminalität.

Die Steyler Missionsschwestern sind in der Gegend aktiv, um ankommenden Familien helfen zu können. "Sie haben eine Anlaufstellte für die Flüchtlinge eingerichtet. Dort bieten ihnen professionelle Sozialarbeiter rechtliche Orientierung bzgl. der geltenden Vorschriften des Landes und vermitteln Sozialhilfe für die gefährdetsten Familien", so Steyler Missionare in der Projektbeschreibung.

Insgesamt 14.947 Euro an Kosten fallen für die Schwestern im Jahr an, um sowohl die Sozialarbeiter bezahlen, sowie die dringendsten Anschaffungen finanzieren zu können. Steyler Missionare möchte die SSpS-Schwestern bei ihrer Arbeit unterstützen und bittet unter dem Kennwort "Flüchtlingshilfe in Bolivien" um Spenden.