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Flüchtlingshilfe für venezolanische Familien

Die Sofortmaßnahmen umfassen u.a. die medizinische Versorgung, als auch die Ausgabe von Lebensmitteln.
Venezuela steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Lage ist katastrophal: Waren des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel und Hygieneartikel, kosten ein Vielfaches vom Ausgangpreis, Firmen können Gehälter nicht mehr ausbezahlen und das Geld ist durch die Hyperinflation fast wertlos. Die Armutsquote ist bis in das Jahr 2020 auf über 90 Prozent gestiegen. Die Familien in Venezuela sind verzweifelt und sehen als einzigen Ausweg die Flucht ins Ausland. Bis Ende 2020 verließen mehr als 5,4 Millionen Menschen Venezuela, in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Nachbarländern. "Dies ist nicht nur die größte Flucht- und Migrationsbewegung in der jüngeren Vergangenheit Südamerikas, auch weltweit gibt es kaum eine Region, wo so viele Menschen ihr Land verlassen haben", hält die UNO Flüchtlingshilfe fest. Mit der Masse an Flüchtlingen sind auch die Ankunftsländer, wie etwas Kolumbien oder Ecuador, komplett überfordert. Die Familien leben auf der Straße, erhalten kaum Unterstützungsmaßnahmen und verfallen in der Armut.

Jugend eine Welt ist in der Projektregion Ecuador aktiv, um den dort gestrandeten Menschen zu helfen. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen unterstützt der Verein die Pfarrgemeinde „La Merced“ in Machala dabei, Soforthilfe für geflüchtete Familien zu leisten. Neben der Grundversorgung durch Lebensmittel, Wasser und Medikamente wird auch Hilfe in rechtlichen Fragen geleistet. Kinder und Jugendliche können zudem pädagogische Betreuung in Anspruch nehmen.

Die Krise in Venezuela und den Nachbarländern darf durch die Länge nicht in Vergessenheit geraten. Die Menschen sind weiterhin auf Hilfe angewiesen. Jugend eine Welt bittet um Spenden für die Soforthilfe.