Zentrum für Drogenabhängige in Russland

Kirche in Not will das von Vater Sergij geleitete Zentrum mit 50.000 Euro unterstützen. Zudem leitet der Verein zahlreiche weiteren Hilfsprojekte für Bedürftige (Christen) in Russland.

In Sapjornoje, rund 100 km außerhalb von St. Petersburg, in der unberührten Landschaft nahe der russisch-finnischen Grenzen, steht ein Zentrum für Drogenabhängige auf Entzug. Geleitet wird es seit 1996 vom orthodoxen Priester Vater Sergij Belkov, einem ehemaligen Kriminalbeamten. Maximal 18 junge Menschen können hier gleichzeitig betreut werden.

Der Alltag ist am Klosterleben orientiert. Gebet, Gehorsam, Arbeiten, Fasten. Verschiedene Berufe wie Schreiner, Zimmermann, Dachdecker, Maurer können im Zentrum erlernt werden.

Angelegt ist das Zentrum als Selbstversorgerbetrieb. Dennoch werden immer wieder größere Investitionen notwendig, die das Zentrum (noch) nicht selbst erwirtschaften kann. Kirche in Not unterstützt das Zentrum seit Jahren.

Vater Sergij bittet und nun erneut um Unterstützung. Es geht um den Ausbau des bestehenden Komplexes in Sapjornoje: Es sollten ein Lagerraum, eine kleine Krankenstation und Viehställe gebaut werden sowie Reparaturarbeiten an vorhandenen Gebäuden vorgenommen werden. Kirche in Not hat sich vor Ort von der hervorragenden Arbeit im Zentrum überzeugt und möchte mit 50.000 Euro zu den notwendigen Arbeiten beitragen.

Spendenhinweis: Kirche in Not in Russland

Ein Zentrum für Drogenabhängige, Fahrtkosten für Priester, um abgelegene Gemeinden zu erreichen, Errichtung einer Kapelle oder einer Kirche - die Hilfe von Kirche in Not in Russland ist umfassend. Wenn Sie die Arbeit unterstützen möchten, können Sie eine spezifische Projektnummer angeben oder bspw. eines dieser Spendenkennwörter: "Existenzhilfe", "Bauhilfe" oder "Fahrzeuge für Seelsorger".
14.02.2018