Heimatsuche.at

Die Plattform wurde von einer Grazerin und einem Grazer ehrenamtlich aufgebaut, um anerkannte Flüchtlinge bei ihrer Wohnungssuche in Österreich zu unterstützen.

Philipp Babcicky und Iris Topolovec arbeiten an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Außerhalb ihrer Arbeitszeit gründeten sie 2015 eine Plattform, um "einigen Menschen die Suche nach einer neuen Heimat in Österreich erleichtern zu können".

Ausschlaggebend für die Gründung der Plattform war und ist die Situation am Wohnungsmarkt, in der Asylberechtigte aufgrund von Vorurteilen oft schlechte Chancen haben eine Immobilie anzumieten.

Heimatsuche.at, so der Name der Initiative, ist also eine kostenlose Wohnungsplattform für Menschen mit positivem Asylbescheid, die gerade dabei sind, sich in Österreich eine neue Existenz aufzubauen. Wohnungen, Häuser oder Zimmer können wie auf üblichen Wohnungsplattformen inseriert werden, mit dem Zusatz, dass anerkannte Flüchtlinge als MieterInnen ausdrücklich erwünscht sind.

Wohnraum

Potentielle VermieterInnen werden dazu aufgerufen, ihre Immobilien auf der Wohnungsplattform zu inserieren. Nach einer kurzen Registrierung (Benutzername und E-Mail-Adresse) werden, wie bei herkömmlichen Wohnungsinseraten, die wichtigsten Fakten zur Immobilie angegeben.

Im weiteren Verlauf sollen die Inserate von Freiwilligen in Kooperation mit dem Institut für Translationswissenschaften der Uni Graz übersetzt und auf der Plattform ausgeschrieben werden.

Freiwilliges Engagement

Bekanntlich ist es das Um und Auf einer jungen Initiative den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Große Hilfe kann also schon dadurch geleistet werden, die Plattform zu bewerben, auf Social Media-Kanälen zu teilen oder im Bekannten- und Freundeskreis darüber zu sprechen.

Wer sich auch anderweitig engagieren möchte, kann sich jederzeit via Mail an die InitiatorInnen wenden.
16.11.2017

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