Haus der Barmherzigkeit

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© Walter Grösel

Betreut schwer pflegebedürftige Menschen in Wien und Niederösterreich.

Haus der Barmherzigkeit bietet chronisch kranken Hochbetagten und Menschen mit mehrfacher Behinderung interdisziplinäre Langzeitbetreuung.

In zwei Pflegekrankenhäusern, drei Pflegeheimen, 14 betreuten Wohngemeinschaften und vier basalen Tageszentren werden in Wien und Niederösterreich rund 1.300 Menschen von etwa ebenso vielen MitarbeiterInnen versorgt.

Neben der bestmöglichen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung wird besonderer Wert auf einen selbstbestimmten und abwechslungsreichen Alltag gelegt.  

Das Institut steht unter der "Patronanz" des Erzbischofs von Wien. Das heißt: Der Erzbischof hat das Ernennungsrecht für den Institutsrat und für die Institutsdirektoren. Abgesehen davon greift er weder in die operative Leitung noch in finanzielle Angelegenheiten der Pflegeeinrichtung ein.

Finanziert wird ein Betreuungsplatz durch den Bewohner und die Bewohnerin selbst beziehungsweise durch die Länder im Rahmen der Sozialhilfe (Tagsatzregelung). Zur Sicherung der Betreuungsqualität ist Haus der Barmherzigkeit aber auch auf Spenden angewiesen: Im Jahr 2016 wurden 2,4 Millionen Euro gespendet und damit die zweithöchste Summe in den vergangenen zehn Jahren.

"Viele wichtige Therapien wie Schmerz-, Hydro-, oder Garten-Therapie und Freizeitangebote werden nicht oder nicht ausreichend von diversen Kostenträgern finanziert", so Haus der Barmherzigkeit: "Dabei sind diese besonders wichtig für die Lebensqualität und -freude unserer rund 1.300 hochbetagten, chronisch kranken PatientInnen und schwer mehrfach behinderten KlientInnen."

Das Haus der Barmherzigkeit besteht schon seit 1875, seit 2002 hat man das Österreichische Spendengütesiegel. Spenden an das Haus der Barmherzigkeit sind von der Steuer absetzbar.
03.10.2017