Notversorgung im Haus Amadou

Ein Platz für mittellose Flüchtlinge außerhalb der Grundversorgung.

Im Haus Amadou bietet die Caritas Wien Wohnmöglichkeiten für in Not geratene MigrantInnen an. Anerkannte AsylwerberInnen erhalten eine Unterstützung im Rahmen der Grundversorgung (finanziert von Bund und Länder), Flüchtlinge außerhalb der Grundversorgung erfahren allerdings keinerlei staatliche Hilfe. Sie sind auf solche Einrichtungen wie Haus Amadou angewiesen.

In der Einrichtung ist Platz für 14 Flüchtlinge in der Grundversorgung, die anderen Plätze sind Notquartiere für obdachlose AusländerInnen. Neben Unterkunft erhalten sie hier auch:

  • Lebensmittel, Hygieneartikel, Bekleidung
  • Soziale Beratung
  • Überblick über die rechtliche Situation
  • Krisenintervention
  • verschiedene Maßnahmen zur Integration

Die Plätze werden über das Asylzentrum beziehungsweise das MigrantInnenzentrum der Caritas vergeben. Der Bereich "Notversorgung obdachloser Flüchtlinge" ist dringend auf Spenden – gerne auch Sachspenden – angewiesen.

Darüber hinaus betreut die Caritas Wien in vier weiteren Wohnhäusern Flüchtlinge in der Grundversorgung. Dieser Bereich wird vom Fonds Soziales Wien (FSW) beziehunsgweise dem auftraggebenden Bundesland finanziert. Spenden kann man für diese Einrichtungen natürlich auch, der Spendenzweck ist jeweils der Name des Wohnhauses.

Das Haus Daria bietet Platz für 194 Menschen in der Grundversorgung, das Karwan Haus gibt 180 Personen eine Unterkunft. Im Haus Sarah kümmert sich die Caritas um 58 Flüchtlinge im Auftrag des Burgenlandes. Personen mit erhöhtem Betreuungsbedarf finden im Haus Gabriel ein neues Zuhause. Hier werden insgesamt 140 Personen betreut, 35 davon sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, 50 haben schwere psychische oder körperliche Erkrankungen.

Auf der Karte sind die jeweiligen Standorte eingezeichnet.
24.02.2017