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Schule, Mikrokredite und Social Living

Die Projektarbeit von Harambee konzentriert sich auf Menschen in Kilifi.
Der österreichische Verein Harambee engagiert sich in Kenia. Am Stadtrand von Kilifi, einer Kleinstadt am Indischen Ozean rund 80 km nördlich von Mombasa, betreibt Harambee sein Hauptprojekt, die "Kilifi Vonwald School" auf einem vereinseigenem Gelände.

Rund 600 Kinder besuchen derzeit die Schule, 13 Klassenräume, zwei Toiletten und eine Küche mit Speisesaal befinden sich in dem Gebäude. Die SchülerInnen erhalten neben Unterricht und Betreuung auch zwei Mahlzeiten am Tag, sowie die Schulutensilien (Kosten: etwa 6.000 Euro/ Jahr) welche sie benötigen. Mädchen werden außerdem mit Menstruationshygiene (Kosten: etwa 4.500 Euro/ Jahr) ausgestattet. Zudem können die Mädchen und Jungen an freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen teilnehmen, wie etwa an Taekwando, bei einem Chor, einer Theatergruppe, einer Boy-Band mit HipHop, bei klassischen Tanzeinheiten, einem Volleyballverein oder künstlerischen Tätigkeiten und Pfadfindern. "Alle laufenden Kosten werden dadurch finanziert, dass jedes Kind einen Paten/eine Patin in Europa hat, die den Schulbesuch ermöglicht", hält der Verein dabei fest.

Das zurzeit größte Vorhaben des Vereins liegt darin, eine neue Schulküche zu errichten. Durch den stetigen Zuwachs an SchülerInnen würde "eine komplette Neugestaltung von Küche, Lager und Waschbereich für die Küche" notwendig sein. Insgesamt 25.000 Euro werden für den Umbau benötigt, etwa die Hälfte der Spenden konnten schon generiert werden.

Neben dem Schulprojekt führt der Verein ein Wohnbauprojekt und ein Mikrokredite-Projekt, um die Bevölkerung in Kilifi nachhaltig zu unterstützen.