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Ausbildungsmöglichkeiten in abgelegenen Dörfern

HandwerksmeisterInnen reisen ins ländliche Bangladesch um Jugendlichen die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen.
In den ländlichen Gebieten von Bangladesch leben viele Familien in großer Armut. Statt eine Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu absolvieren, müssen die Kinder einkommensschwacher Familien zur Einkommenssicherung beitragen. Durch den Mangel an Wissen und Fähigkeiten werden die betroffenen Mädchen und Jungen in schlecht bezahlten Jobs ausgebeutet und können aus dem Teufelskreis der Armut nicht ausbrechen. Wenn überhaupt, reicht ihr Einkommen zum Überleben.

Das Projekt von Entwicklungshilfeklub in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen Misereor und Caritas Bangladesch zielt darauf ab, den jungen Menschen die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen. Da sich viele der Schulen und Bildungsstätten in den weit entfernten Städten befinden und die Mädchen und Jungen ihre Heimat nicht verlassen wollen beziehungsweise können, setzt der Verein auf die umgekehrte Strategie: die Schule kommt direkt in die Dörfer. Die sogenannten wandernden Handwerksschulen "reisen durch die ländlichen Distrikte und bilden jeweils sechs Monate lang SchulabbrecherInnen und junge Frauen aus". Die Ausbildung in den Bereichen Schneiderei und Stickerei, Industrieschneiderei und -näherei, Automechanik, Elektronik- und Handyreparatur, Schweißen und Stahlbearbeitung und Elektromotor-Reparatur, helfen den TeilnehmerInnen nach Abschluss dabei, eine gute Arbeitsstelle zu finden.

Die Teilnahmekosten für einen Jungen oder ein Mädchen belaufen sich auf 384 Euro für alle sechs Monate. Mit 32 Euro kann ein halber Monat finanziert werden.