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Unterstützung der Yanadis in Indien

Der Bau von wetterbeständigen Häusern soll die Lebensqualität der ethnischen Minderheit verbessern.
Die Yanadis, eine ethnische Minderheit in Indien, leben vorrangig im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Ausgeschlossen aus der Gesellschaft und diskriminiert, kämpfen sie mit Tagesjobs ums Überleben. Vor etwa 40 Jahren siedelten sich erste Familien der Yanadis in Surepalli, einem Dorf im Bezirk Bhattiprolu Mandal, an, um Arbeit zu finden. Die Regierung teilte jeder Familie ein Stück Land zu, auf dem sie einfache Hütten errichten und leben konnten. Doch die Zahl der ansässigen Familien stieg zunehmend, der Platz ist kaum ausreichend und die Hütten bieten wenig Schutz vor den starken Regenfällen.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation VRO - Village Reconstruction Organisation möchte der Entwicklungshilfeklub die Lebenssituation der Yanadis nachhaltig verbessern. "Nach wie vor sind der Aufbau einer lebendigen Gemeinschaft sowie der ‘geistige Dorfbau’ untrennbar mit dem Bau von stabilen und die Menschen vor Naturkatastrophen schützenden Häusern verbunden", hält der Entwicklungshilfeklub fest. Insgesamt 20 Familien soll der Bau von gemauerten Häusern ermöglicht werden.

Da die Regierung einen Teil der Finanzierung übernimmt, belaufen sich die Kosten pro Haus auf 1686 Euro. Für die Umsetzung ist der Verein auf Spenden angewiesen.