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Unterstützung für Flüchtlinge aus dem Südsudan

Im Flüchtlingslager Palabek leben über 50.000 Menschen unter schweren Bedingungen.
2011 erklärte sich der Südsudan zu einem neuen unabhängigen Staat. Nur zwei Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung bracht wieder Krieg aus, tausende Menschen flohen und suchten Schutz in Nachbarländern. Vor allem Frauen und Kinder flohen, um gewalttätigen sexuellen Übergriffen durch Soldaten zu entkommen. Eines der Auffanglager für südsudanesische Flüchtlinge ist das Camp Palabek in Uganda. Schaffen es die Menschen in das Lager werden sie registriert, erhalten etwa Decken, Zelte und Lebensmittel. Danach werden sie einem Bereich im Lager zugeteilt, um ihr neues Leben zu starten. Ein sicherer Ort, ohne Gewalt und Konflikten.

Doch das Leben in dem Flüchtlingscamp ist alles andere als leicht. Insgesamt 56.000 Personen leben derzeit in Palabek. Unter anderem die Lebensmittel sind nur sehr knapp berechnet und die Wasserversorgung schlecht. Der Boden ist karg und für Landwirtschaft ungeeignet. Auch Arbeitsplätze sind keine vorhanden und die nächste Stadt über 100km entfernt.

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Salesianern Don Boscos ist Jugend Eine Welt vor Ort aktiv, um die Situation zu verbessern. Der Fokus der Arbeit liegt vor allem bei der Grundversorgung, der Führung von Schulen und Kindergärten, Freizeitaktivitäten und der Stärkung von Frauen und Mädchen. "Trotz der widrigen Umstände - dem Mangel an Wasser und Nahrung sowie der aktuellen Corona-Pandemie - wollen die Kinder in dem Lager nichts lieber als Lernen. Mit dem Unterricht in den Don Bosco Schulen geben ihnen die Salesianer eine Zukunftsperspektive", so der Verein.

Zurzeit sind die Menschen aber vor allem auf Lebensmittel und Wasser angewiesen, um zu Überleben. Dafür bittet Jugend eine Welt unter dem Verwendungszweck "Hilfe für Palabek" um Spenden.