Beruf und Gesundheit in Bangladesch

Im Norden und Osten des südasiatischen Landes betreibt Sonne International jeweils ein Ausbildungszentrum. In diesen sowie in der Hauptstadt wird ein Frauenförderungsprogramm betrieben.

Immer mehr Kleinbauernfamilien Bangladeschs kommen, aufgrund von Erosion der Böden und der stetigen Verminderung ihrer Erträge, nicht mehr über die Runden und ziehen in die nächstgelegenen Städte, wo sie folglich aus Mangel an Ausbildung und Angebot in den Elendsvierteln landen.

Sonne International hat diese Problematik bereits vor Jahren erkannt und bietet neben nachhaltigen Entwicklungsprojekten für ökologische Landwirtschaft, seit 2008 auch Ausbildungskurse für benachteiligte Jugendliche und Frauen.

Das erste Ausbildungszentrum in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, wurde aufgrund des Rückgangs an Nachfrage im Dezember 2013 geschlossen, die Zentren in Jhenaigati im Norden und Alikadam im äußersten Süden erfreuen sich jedoch bis heute großen Ansturms und können somit laufend zahlreichen jungen Frauen und Männern neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Im Zuge des Computertrainingsprogramms eignen sich die Jugendlichen dringend benötigte Kenntnisse im Umgang mit Computern und deren Software an. Die meist arbeitslosen Jugendlichen oder mittellosen StudentInnen erlernen in insgesamt 36 Einheiten zu je zwei Stunden Grundkenntnisse, wie den Umgang mit Microsoft Office Programmen und Internetnutzung. Der drei- oder sechsmonatige Kurs orientiert sich dabei am europäischen Computerführerschein und trägt beträchtlich zu einer Verbesserung der Jobchancen für die Jugendlichen bei.

Zusätzlich wurde mithilfe von Sonne International im November 2014 das erste Cybercafé in Alikodom eröffnet. Dies trägt einserseits umfassend zu den Modernisierungsprozessen der Gesellschaft bei und fördert andererseits die finanzielle Erhaltung des Projekts.

Frauenförderung

Mittels der Ausbildung für Schneiderei und Puppenmacherei bekommen benachteiligte Frauen die Möglichkeit, lokal nachgefragte Fähigkeiten zu erlernen. Die Kurse fördern zugleich die weibliche Emanzipation, ermöglichen den jungen Frauen zum Familieneinkommen beizutragen und verbessern somit die Lebenssituation oft unterdrückter Frauen in Bangladesch nachhaltig.

Seit September 2014 engagiert sich die österreichische Schneidermeisterin Carmen Hutter als Volontärin für die Frauenförderung in Bangladesch.

Spenden

Wenn Sie diese Sonne-Projekte unterstützen möchten, können Sie dies mit einer zweckgebundenen Spende unter dem Kennwort "Bangladesch" tun. Damit fördern Sie die Arbeit von Sonne International in der Projektregion Bangladesch.
30.01.2018