Gesundheit verbessern in Magadi

Die Region Magadi zählt zu einem der ärmsten und medizinisch komplett unterversorgten Gebiete in Kenia. Amref hilft die Gesundheitsversorgung zu verbessern und das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.

Im Süden Kenias liegt das Gebiet Magadi. Als sehr trockene Region, welche mit Salzseen und unfruchtbaren Steppenland durchzogen ist, leben fast 50% der Bevölkerung in extremer Armut. Zudem prägen die mangelnde medizinische Versorgung und die miteinhergehende hohe Neugeborenen- und Kindersterblichkeit Magadi. Hauptgründe dafür bilden die Risiken der Krankheiten Malaria, HIV, AIDS, Masern, als auch Durchfall und schlechte Ernährung. Aufgrund fehlender medizinischer Versorgung steigen die Todesfälle jährlich an.

Die Ausbildung von sogenannten "Gesundheitsexperten" und eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung soll die Situation für die BewohnerInnen, welche hauptsächlich dem Hirtenvolk Masaai angehören, zum Positiven verändern. Sowohl das Angebot von Impfungen, als auch die Aufklärung von Präventionsmaßnahmen für Kinder und schwangere Frauen soll die Sterbequote zunehmend verringern. Zusätzlich überwachen die speziell ausgebildeten Gesundheitsexperten die Gesundheit der Stammesmitglieder und wissen im Bedarfsfall medizinische Versorgung und Hilfe zu organisieren. Das Amref Projekt zielt zusätzlich auch die laufende Bereitstellung einer grundlegenden und nachhaltigen Mutter-Kind Gesundheitsversorgung an.

Spendenhinweis

Amref bittet um allgemeine Spenden, die dann für jene Hilfsprojekte eingesetzt werden, für die die Gelder gerade am dringendsten benötigt werden.
 
28.02.2019