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Drei Krankenstationen in Tansania

Über 20.000 kranke Menschen werden jährlich versorgt.
Außerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in Tansania, einem Land in Ostafrika, sehr schlecht ausgebaut. Und auch die vorhandenen Gesundheitsstationen sind nicht ausreichend funktionsfähig. Es fehlt an Untersuchungsgeräten, Medikamenten, ausgebildetem Personal und oft auch an grundlegender Infrastruktur wie Wasserleitungen. Für besonders armutsbetroffene Familien bedeutet dies infolge fehlende medizinische Versorgung, insbesondere in den ländlichen Gebieten. "Jedes 6. Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr, 1 Bett für 1.000 Patienten und 5 Ärzte für 100.000 Einwohner – das ist die bittere Realität im ostafrikanischen Tansania", beschreibt Salvatorianer Weltweit die Situation in dem Projektland.

Durch die Betreuung, den Ausbau und die finanzielle Unterstützung von drei Krankenstationen in den Orten Mkuranga, Namiungo und Morogoro möchte der Verein der Bevölkerung helfen ein gesundes Leben zu führen. Einer der Hauptschwerpunkte bildet dabei die ärztliche Versorgung bei einer HIV-Infektion sowie etwaige Präventionsmaßnahmen, aber auch Krankheiten wie Hepatitis A, Cholera, Typhus, Infektionskrankheiten des Magen-Darm-Traktes und Malaria werden in den Krankenstationen behandelt. Die drei Standorte gewährleisten den EinwohnerInnen eine leistbare medizinische Behandlung, sowie eine Anlaufstelle bei Fragen. 

Die Gesundheitsstationen der Salvatorianer ermöglichen die Versorgung von rund 20.000 kranken Menschen in den Programmregionen. Für die Weiterführung bittet der Verein unter dem Kennwort "Von Geburt an gesund" um Spenden. Mit 95 Euro kann das monatliche Gehalt einer Krankenschwester abgedeckt werden. 59 Euro sichern die Versorgung mit Medikamenten für eine Woche für Menschen, die sich die ärztliche Versorgung nicht leisten können.