Helpers-Bus für Minenopfer

Georgien ist seit dem Kaukasuskrieg 2008 stark vermint.

Seit dem Kaukasuskrieg 2008 zwischen Georgien und Russland ist Georgien stark vermint, große Landstriche sind nicht oder nur eingeschränkt nutzbar, vor allem die Grenzgebiete zu Abchasien und Südossetien.

Im Oktober 2013 startete Gemeinsam gegen Landminen zusammen mit der georgischen Partnerorganisation ICBL Georgien das Projekt "Helpers Bus: Mobile Hilfe für Minenopfer". Mit diesem Projekt wird 800 Minenopfern und ihren Familien in entlegenen Bergdörfern in Georgien geholfen. Von Minen und Blindgängern verletzt oder ihres Besitzes beraubt, wissen diese Menschen nicht, wie sie zu ihren Rechten kommen können. Der Helpers Bus berät sie.

Einreichung eines Pensionsanspruchs, Antrag auf Umschulung, Ansuchen um therapeutische oder medizinische Hilfe oder Rechtsberatung bezüglich Besitz. All das wird den Betroffenen helfen, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das mobile Einsatzteam wird für die Minenopfer alle Informationen erfassen, die notwendigen Anträge bei den georgischen Behörden einreichen und den weiteren Prozess bis zur Genehmigung betreuen.
01.10.2014