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Gemeinsam gegen Landminen

Unterstützt weltweit Minenopfer.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Der 2002 gegründete Verein Gemeinsam gegen Landminen unterstützt Minenopfer weltweit. Einerseits durch Hilfe bei der Entminung, andererseits durch Verbreitung von Informationen in verminten Gebieten. Aktuell unterstützt Gemeinsam gegen Landminen Minenräumungsprojekte in Bosnien-Herzegowina, Myanmar, Georgien, Tadschikistan und dem Südsudan. In Österreich leistet der Verein Aufklärungs- und Mobilisierungsarbeit.

Minen sind billig. Eine Antipersonenmine kostet zwischen 3 und 30 US-Dollar. Auch finanzschwache Länder können sich Minen leisten. Viel teurer ist es, Minen zu räumen. Das kostet nach UN-Schätzungen zwischen 300 und 1.000 US-Dollar pro Mine.

Mittlerweile haben über 160 Staaten - auch Österreich - die Ottawa-Konvention aus dem Jahr 1997 ratifiziert. Der völkerrechtliche Vertrag verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Militärische Großmächte wie die USA, Russland, China, Israel, Indien, Pakistan oder auch Syrien haben den Vertrag aber noch immer nicht unterzeichnet.

Laut UNO sind weltweit noch über 110 Millionen scharfe Minen verlegt, Minen bedrohen Menschen in über 70 Staaten. Nach wie vor sind jährlich über 4.000 Minenopfer zu beklagen.

Mit Spendeneinnahmen in Höhe von 224.557 Euro im Jahr 2019 konnte Gemeinsam gegen Landminen fast an den Erfolg von 2018 anknüpfen (236.399 Euro). Der Verein ist berechtigt, das Österreichische Spendengütesiegel zu führen, Spenden an Gemeinsam gegen Landminen sind von der Steuer absetzbar.

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