Futuro Vivo

Dieses Projekt schützt Kinder in Guatemala City.

Guatemala City ist nicht immer der ideale Ort zum Heranwachsen. Die Hauptstadt des Landes zählt offiziell eine Million EinwohnerInnen. Inklusive des Einzugsgebietes und nicht gemeldeter Personen gehen Schätzungen sogar von fünf Millionen Menschen aus. Guatemala City gehört zu den Städten mit den höchsten Mordraten der Welt. Gewalt verbeiten auch die "maras", brutale Jugendbanden aus den ärmsten Gegenden der Stadt. Mitglieder werden bereits ab dem achten Lebensjahr rekrutiert, nicht selten ist ein Mord das Aufnahmeritual.

Futuro Vivo - Die Zukunft lebt

So nennt sich die Hilfsgemeinschaft, bestehend aus Franziskanern und anderen HelferInnen. 175 Jugendliche, 160 Mütter und 107 Väter helfen mit, um 270 Mädchen und Buben Schutz, Gemeinschaft und Zukunft zu schenken. Die Kinder erfahren Unterstützung und Aufmerksamkeit, geraten nicht auf die schiefe Bahn, können so ihre Schul- und Berufsausbildung beenden.
18.10.2016