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Frauenrechte in Indien

Das Ziel: Gewalt, Hunger und Unterernährung bekämpfen.
In Indien sind die Lebensbedingungen für Frauen sehr schwer. Tägliche gewalttätige und sexuelle Übergriffe, sowie Unterdrückung und Armut ziehen sich durch die Gesellschaft. Das Land zählt als eines der gefährlichsten Gebiete für Frauen. "Das liegt unter anderem auch daran, dass die systematische Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen und Mädchen bis heute von den meisten InderInnen kaum hinterfragt wird", hält Aktion Familienfasttag fest.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen setzt sich der Verein für die Verbesserung der Lebensumstände ein. In den Einsatzgebieten - Andhra Pradesh, Telangana, Tamil NaduWest Bengal, Bihar, Jharkhand, Assam, Meghalaya, Arunachal Pradesh, Tripura, Nagaland und Manipur - werden betroffene Frauen durch landwirtschaftliche Schulungen, Rechtsvermittlung, Netzwerkbildungen, Aufklärungsarbeit und Selbsthilfegruppen unterstützt.

Zusammenarbeit mit SEEDS

Den Ärmsten eine Stimme geben. Unrecht nicht stillschweigend hinnehmen, sondern lautstark seine Rechte und demokratische Mitsprache einfordern.

Seit 2006 unterstützt Aktion Familienfasttag die Tätigkeiten der lokalen NGO Socio Economic and Education Development Society (SEEDS). Diese wurde 1995 gegründet und kämpft seither für die Rechte der Frauen in Indien. Es wurde ein Landfrauenforum (Mahila Sashaki Manch) wie ein Indigenenforum (Adim Janjati Paghar Bhan Samiti) aufgebaut. Diese dienen der Vernetzung und Interessensvertretung. Ziel ist es, über Rechte und Gesetze zu informieren, die Korruption zu bekämpfen, staatliche Förderungen zu erhalten und ein Zentrum aufzubauen.

Mit einer Spende von 20 Euro kann Unterrichtsmaterial für Alphabetisierungskurse angeschafft werden, 50 Euro ermöglichen einen zweitägigen Workshop für 25 Frauen. 23.100 Euro kostet der Bau eines Zentrums, welches die Basis für weiteres selbstständiges Engagement bildet.

Projekte mit CASS & BIRSA

Die Partnerorganisationen gehen gegen die Vertreibung und Enteignung von indigenen Familien im Land vor. Die Projekte zielen darauf ab, indigenen Familien zu helfen der Profitgier und Ausbeutung zu entkommen und Dörfer beim Wiederaufbau zu stärken. "Frauen sollen in Freiheit ihren Lebensunterhalt wählen können. Indigene Landwirtschaft soll Familien ernähren, Gemeinschaft stärken und Lebendigkeit in die Dörfer zurückbringen", definiert Aktion Familienfasttag die Projektarbeit.

Mit einer Spende von 40 Euro kann ein Gesundheitsseminar für zehn Frauen finanziert werden. 20 Euro ermöglichen fünf Frauen Küchengärten für die Selbstversorgung anzulegen.