Frauenprojekt in Uganda

(abgeschlossenes Projekt)

Die Region Karamoja liegt im trockenen Nordosten Ugandas. Seit vielen Jahren kämpfen dort die Menschen gegen Dürre, Hunger und Krankheiten. Mit Waffen ausgetragene Konflikte erschweren das Überleben zusätzlich.

In dieser Region lebt das halbnomadische Hirtenvolk der Karamojong, wirtschaftlich abhängig von ihren Rinderherden und kleinen Landwirtschaften. Die Gesellschaft ist äußerst arm, die meisten der Frauen leben unterhalb der Armutsgrenze.

Schulbildung wird in dieser nomadischen Kultur kaum Bedeutung beigemessen, jüngsten Untersuchungen zur Folge können gerade einmal 8% der Männer lesen und schreiben. Bei den Frauen verringert sich diese Quote sogar auf 4%!

Seit drei Jahren wird durch dieses Projekt in der Diözese Kotido gezielt die weibliche Bevölkerung unterstützt. Ziel ist es, den Frauen Wissen zu vermitteln, womit sie ihre soziale und wirtschaftliche Lage verbessern können.

Sie lernen zuerst Lesen, Schreiben, Rechnen, später erhalten sie Englischunterricht. Den Frauen wird zudem beigebracht, wie sie biologische Landwirtschaft betreiben können.

Hunger und Mangelernährung sollen so bekämpft werden. Alle Teilnehmerinnen, die das Projekt erfolgreich absolvieren, erhalten weitere Unterstützung. Sie bekommen entweder Ziegen zur Zucht oder Starthilfe, um eine eigene Schneiderei zu eröffnen.
01.10.2014