Laura Vicuña Frauenhaus und Kindergarten

Ein Sozialzentrum im Norden Albaniens bietet Schutz für Opfer häuslicher Gewalt. Der Kindergarten muss allerdings erst eingerichtet werden.

Im Küstenort Tale, in der strukturschwachen Region Lezha im gebirgigen Norden Albaniens, eröffneten die Schwestern Don Boscos vor über zwanzig Jahren das Sozialzentrum Laura Vicuña. Die Einrichtung bietet Frauen und Kindern einen geschützten Raum, die vor häuslicher Gewalt fliehen müssen. Rund 700 Kinder, Jugendliche und Frauen wurden hier bereits betreut.

Im Jahr 2014 wurde das Sozialzentrum um ein Frauenhaus und einen Kindergarten erweitert. Doch den Klientinnen wird hier mehr geboten: sie können auch an Berufsbildungskursen teilnehmen. Denn in der Region gibt es weder für Kinder, Jugendliche noch Erwachsene qualifizierte Bildungseinrichtungen. Arbeitslosigkeit und Armut sind weit verbreitet, weshalb die Menschen kaum Zukunftsperspektiven haben. Auf der Suche nach Arbeit ziehen zudem immer größere Bevölkerungsteile aus den bäuerlichen Bergregionen in Dörfer und Städte an der albanischen Küste.

Jugend eine Welt sammelt Spendengelder für das Sozialzentrum Laura Vicuña, damit
  • Opfer häuslicher Gewalt einen geschützten Raum finden
  • rund 100 Binnenmigrantinnen und sozial benachteiligte Frauen durch Bildungsangebote unterstützt werden
  • Frauen zur Eigenständigkeit ermächtigt und bei der Arbeitssuche professionell begleitet werden
  • der Kindergarten fertig ausgestattet wird, der Platz für etwa 90 Kinder bietet
  • die Kinder und Jugendlichen Förderung erfahren und eine Schule besuchen können
10.05.2016