Franz Hilf

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© Walter Grösel

Das Hilfswerk der Franziskaner ist weltweit aktiv. Ein Schwerpunkt liegt auf Mittel- und Osteuropa.

Der katholische Franziskaner-Orden wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von Franz von Assisi gegründet. Der Schutzpatron Italiens wurde als Giovanni Bordardone geboren, aber schon als Kind Francesco - "kleiner Franzose" - gerufen.

Im Jahr 2017 unterstützte Franz Hilf 121 Projekte mit 870.750 Euro. 11% der Gelder flossen in pastorale Projekte, der Löwenanteil mit 89% in sozialkaritative Projekte. Beispiele für Projekte von Franz Hilf sind: Betreuung und Förderung von Kindern mit Sehbehinderung in einer Schule und einem Kindergarten in der Ukraine, Suppenküchen in Bosnien oder die Teilnahme an einem Ferienlager für benachteiligte Kinder in der Slowakei. Aber auch paraolympische Spiele für Menschen mit Behinderung im Hochland von Bolivien sowie Nothilfe und Trainings- und Aufklärungsprogramme gegen Menschenhandel in Indien.

Die meisten Projekte wurden auch 2017 wieder in der Ukraine (61) unterstützt, in Bosnien (8), Bolivien (6), Weißrussland (5) und Tansania (5). Schwerpunkt sind karitative Projekte der Franziskaner-Pfarren.

Franz Hilf wählt die begünstigten Projekte, die einer hausinternen Kontrolle unterliegen, nach bestimmen Kritieren aus. Die Franziskanerinnen und Franziskaner vor Ort werden bei der Projektentwicklung und -ausarbeitung einbezogen, sie sind auch mitverantwortlich für die Durchführung und Evaluierung der jeweiligen Projekte. Eigenleistung und Nachhaltigkeit sind wesentliche Kriterien der Arbeit.

Der Osttiroler P. Oliver Ruggenthaler OFM (OFM ist das Ordenskürzel der Franziskaner) hat die Leitung von Franz Hilf inne. Das Österreichische Spendengütesiegel trägt Franz Hilf seit 2009, Spenden an Franz Hilf sind von der Steuer absetzbar.
16.07.2018