Fundacion Don Bosco

Ambato liegt über 2.500 Höhenmeter im Andenhochland Ecuadors. Sie ist Heimat von etwas über 200.000 Menschen und der Stiftung "Fundacion Don Bosco".

1997 wurde dieses Projekt gestartet, welches Straßenkindern sowie bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus der Stadt Ambato und Umgebung zu Gute kommt. Viele der Jungen und Mädchen werden vernachlässigt, müssen arbeiten und/oder kommen aus desolaten Familienverhältnissen. Oftmals werden sie von den Behörden (Justiz, Polizei, Jugendamt) dem Heim übergeben.

Das Projekt besteht aus drei Teilen. In der Herberge werden die Kinder und Jugendlichen, die aus verschiedensten Gründen nicht zu Hause leben können, stationär betreut. 2012 lebten zum Beispiel 30 Kinder in der Einrichtung. Die Zielsetzung ist, dass sie maximal ein Jahr lang betreut und danach wieder in ihre Familien eingegliedert werden. Wenn dies nicht möglich ist, finden jene Kinder und Jugendlichen hier ein neues Heim.

Im Zentrum Ambatos wird der "Comedor" (Esszimmer) betrieben. Wie der Name es erahnen lässt, werden hier zu Mittagszeit warme Mahlzeiten ausgegeben. Über 200 Kinder aus ärmsten Verhältnissen werden hier täglich verköstigt. Vormittags und nachmittags stehen Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung am Programm.

Das dritte Teilprojekt trägt den Namen "Universidad de la calle" ("Straßenuni") und besteht zu großen Teilen aus Streetwork; in Ambato ist es die einzige angebotene Straßensozialarbeit. Im Stadtzentrum steht für Nachhilfe, Workshops und spielerische Freizeitaktivitäten dafür ein eigenes Gebäude zu Verfügung.

Der Schwerpunkt des gesamten Projekts liegt auf der Schul- und Berufsbildung, damit die Kinder und Jugendlichen später ein selbstständiges und erfülltes Leben führen können. Jugend Eine Welt bittet um Spenden für dieses Projekt, welches jährlich über 350 jungen Menschen in vielerlei Hinsicht Hilfe anbietet:
  • individuelle medizinische und psychologische Betreuung
  • fortlaufende Beratung, Therapie, Familientherapie
  • Besuch einer Grund-, Hoch- oder Berufsschule
  • Lernhilfe
  • Vermittlung von Arbeitsplätzen für ältere Jugendliche
  • Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden
  • Verpflegung
  • kreative Freizeitgestaltung
  • Integration in die Familie/die Gesellschaft
18.07.2018