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Förderung der gefährdeten Jugend in Kapstadt

Unzählige Kinder und Jugendliche in den Armenvierteln Kapstadts leben unter prekären Umständen. Etliche haben keinen Zugang zu Schul- oder Berufsausbildung, viele leben auf den Straßen.
Die Bevölkerung Südafrikas besteht aus einer außergewöhnlich großen ethnischen Vielfalt und weist damit eine der heterogensten Demografien des afrikanischen Kontinents auf. Die sogenannte "Regenbogennation" kämpft allerdings auch mit großen Diskrepanzen zwischen Bevölkerungsgruppen und mit zum Teil großer Armut insbesondere junger Menschen.

Der Zugang zu Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung und Grundschulbildung ist keine Selbstverständlichkeit in Südafrika und für eine Vielzahl der jungen BewohnerInnen Kapstadts kaum zu bewerkstelligen.

Um den südafrikanischen Jugendlichen bessere Zukunftschancen einzuräumen und ihnen somit aus den negativen Einflüssen der Straßen Kapstadts zu verhelfen, soll ihnen durch die Salesianer Don Boscos, als Projektpartner von Jugend Eine Welt, eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht werden.

Eine Reintegration der Jugendlichen in die Gesellschaft wird angestrebt. Die Nachhaltigkeit des Projekts soll durch die Förderung der sozialen Kompetenzen der Jugendlichen gesichert werden.

Bereits über 300 Jugendliche konnten durch das Don Bosco Hilfswerk eine Berufsausbildung abschließen, wovon 60 Prozent bereits in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Mehr als 300 benachteiligte Kinder besuchen die Learn-To-Live Bridging School, 170 Jugendliche nehmen an den Berufs- und Lebensvorbereitungskursen teil, 320 Kinder und Jugendliche nehmen an den Freizeitprogrammen teil. 24 junge Männer bekommen erhalten Unterkunft und Verpflegung und insgesamt 500 Kinder und Jugendliche werden jedes Jahr mit Kleidung, Lebensmitteln und Medikamenten versorgt.

Um weiteren 3.500 bis 4.000 gefährdeten und meist obdachlosen Jugendlichen in Kapstadt eine gesicherte Existenz und bessere Zukunftschancen einzuräumen, ist das Projekt auf Spendengelder angewiesen.