Flüchtlingskrise im Nordirak

(abgeschlossenes Projekt)

Über eine Million Flüchtlinge befinden sich im Nordirak.

Der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat zwang Millionen Menschen zur Flucht. In der Autonomen Region Kurdistan, im Norden des Iraks, leben sie in Zelten, Containern, Rohbauten und Behelfsunterkünften. Eine humanitäre Katastrophe, die das Flüchtlingsproblem im Nahen Osten - Stichwort Syrien - nochmals verschärft hat.

"Für die Flüchtlinge geht es ums nackte Überleben", betont Caritas Präsident Michael Landau. Besonders dramatisch ist die Situation der Flüchtlinge, die in von IS-Milizen kontrollierten Gebieten sind: humanitäre Hilfe erreicht jene kaum.

Ein Schwerpunkt der Caritas liegt auf der Versorgung der traumatisierten Kinder. Depressionen, Angstattacken und posttraumatische Störungen sind die logische Folge dessen, was die Kinder auf der Flucht erleben mussten. In einem Vorort von Erbil werden daher beispielsweise Lehrkräfte im Umgang mit traumatisierten Kindern geschult.
27.04.2015