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Fishnet

Setzt sich für Menschen in den ländlichen Gebieten rund um Kisumu, Kenia, ein.
© Walter Grösel
© Walter Grösel
Obwohl Kenia seit 2005 einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, ist ein großer Teil der Bevölkerung weiterhin von Armut betroffen. Millionen von Menschen leben unter der Armutgrenze, in den ländlichen Gebieten sind teils 99 Prozent der DorfeinwohnerInnen von extremer Armut betroffen. Mit weniger als einem Dollar pro Tag kämpfen die Menschen ums Überleben. Durch die finanziell schlechte Lage können sich Familien weder abwechslungsreiche Lebensmittel noch gute Bildung leisten.

Von Kremsmünster in Oberösterreich nach Kisumu in Kenia: Irmgard Edelbauer-Huber lernte 2010 bei der "School for The Work of Byron Katie" den Projektleiter des Go Fishnet Project, Gordon Nyabade, kennen. Im Juli 2011 besuchte sie das Projekt in Kenia und gründete kurz darauf den Verein Fishnet – für Kinder in Afrika. Gemeinsam sollen EinwohnerInnen in den ärmsten Gebieten und Dörfern von und rund um Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias, von nachhaltiger Hilfe zur Selbsthilfe profitieren. Die Bildung und Versorgung für Kinder als auch für Erwachsene stehen dabei im Vordergrund.

Umfangreiche Pläne

Fishnet arbeitet bei der Umsetzung der Projekte mit dem lokalen Partnerverein Go Fishnet Project zusammen, der schon seit 2005 in der Region aktiv ist. Durch Spendengelder konnten in den letzten Jahren beispielsweise die Happy Kids Academy und einige Selbsthilfeprojekte umgesetzt werden. Künftige Einnahmen sollen unter anderem Aufklärungsprogramme, die nachhaltige Herstellung von Hygieneartikel, den Bau eines Schulcampus, den Aufbau einer eigenen Ziegelmanufaktur, Mikrokredite und Landwirtschafts- und Ausbildungsprojekte ermöglichen.

Im Jahr 2019 wurden rund 111.500 Euro für der Verein gespendet. Spenden an Fishnet können von der Steuer abgesetzt werden, der Verein verfügt über das Österreichische Spendengütesiegel.

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