Fastenaktion der Diözese St. Pölten

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© Walter Grösel

Gläubige reduzieren in der Fastenzeit ihren Lebensstil, das dabei Gesparte wird für Notleidende gespendet.

Die Fastenaktion ist eine Einrichtung der Diözese St. Pölten, um Entwicklungszusammenarbeit finanziell zu fördern: "Die Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern geht von einer ganzheitlichen Sicht des Menschen aus, in der die spirituelle und materielle Dimension untrennbar zusammen gehören. Das Ziel der Entwicklung ist ein "Leben in Fülle" für jeden Menschen und für alle Menschen", beschreibt die Fastenaktion ihre Mission.

Seit Gründung im Jahr 1963 wurden schon 28 Millionen Euro für die Fastenaktion der Diözese St. Pölten gespendet. Die Idee dahinter: Gläubige reduzieren in der Fastenzeit ihren Lebensstil, das dabei Gesparte wird für Notleidende gespendet.

Mit dem Geld werden Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Österreich finanziert, 2016 unter anderem ein Nothilfe- und Wiederaufbauprojekt nach dem Erdbeben in Ecuador, in der Demokratischen Republik Kongo wurde die Errichtung von Toiletten und die Renovierung einer Volksschule unterstützt, in Indien leistete der Verein Zuschüsse für den Bau eines Buben- und eines Mädcheninternats. Gelder kommen aber auch etwa dem Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten zugute.

Welche Projekte finanziert werden, entscheidet die Vollversammlung der Fastenaktion und wird vom St. Pöltner Bischof, aktuell Klaus Küng, bestätigt. In der Vollversammlung sitzen u.a. ein Vertreter des Bischofs, die Katholische Frauenbewegung, die Katholische Männerbewegung, das Päpstliche Missionswerk und ein Vertreter der Dreikönigsaktion.

Spenden an die Fastenaktion sind von der Steuer absetzbar, das Spendengütesiegel hat die Fastenaktion seit 16. Dezember 2016.
09.05.2017